Englisch

ENGLISCH AM GYMNASIUM ST. AUGUSTIN

SCHULJAHR 2007/08
1) Unterricht

Englisch wird ab der 5.Klasse als 1.Fremdsprache gelehrt.
In der Sekundarstufe II gibt es Leistungs- als auch Grundkurse.

2) Lehrbucheinsatz

Sekundarstufe I: GREEN LINE 1 und 2 / KLETT
GREEN LINE NEW 3-6 / KLETT
ENGLISH G 2000 A5 - 6 / CORNELSEN
Sekundarstufe II: Skyline/New Skyline ; KLETT
The New Topline ; KLETT
New Context ; CORNELSEN

3) Cambridge

Der Cambridge-Kurs wird seit 1998 angeboten. Interessierte Schüler der 11. Klassen werden auf das international anerkannte Cambridge Certificate auf zwei Niveausufen vorbereitet (First Certificate; Advanced Certificate). Der Besitz des Zertifikates wird für die weitere berufliche Karriere als äußerst vorteilhaft eingeschätzt, und von vielen Universitäten und Hochschulen sowie künftigen Arbeitgebern bereits gefordert. Die Bestehensquote der letzten acht Jahrgänge lag bei 95%. Letztes Jahr haben wir sogar 100% erreicht! Congratulations!!!

4) GAPP

Seit 12 Jahren gibt es an unserer Schule den GAPP - Austausch, inzwischen von der Bildungsagentur gefördert. Unsere Partnerschule ist die Grand Junction Central High School / Colorado.
Im Januar beginnt die Werbung für den nächsten Durchgang durch Herrn Gans.


5) Wettbewerbe

Jedes Jahr nehmen Schüler der 8.-10. Klassen am Bundeswettbewerb für Fremdsprachen teil.

6) Zusammenarbeit mit Grundschulen

Jedes Jahr um den Nikolaustag herum findet eine traditionelle Veranstaltung mit den Grundschülern aus unserem Einzugsbereich statt. So auch dieses Jahr.
Unsere "Kleinen" (5./6.Kl.) zeigen, was sie schon alles in Russisch, Englisch, Französisch und Latein können. Anschließend können die Viertklässler an verschiedenen Stationen ihr Wissen unter Beweis stellen und Bastelaufgaben lösen.
Vielleicht werden wir einige von ihnen schon bald als Schüler des St. Augustin begrüßen können.

7) Wichtige Termine

04.10.2007 - Orientierungsarbeit Kl. 6
02.10.2007 - Orientierungsarbeit Kl. 8
Januar 2008 - schriftl. Vorabitur (LK 12)/ sprachprakt. Vorabitur (LK12)
05.05.2008 - sprachprakt. Teil Abitur (LK12)
08.05.2008 - schriftl. Abitur Englisch (LK12; P3 Fach)
11.06.2008 - Besondere Leistungsfeststellung Kl. 10 (Nachprüfung 25.06.2008)

Reisetagebuch: Grand Junction 2010

40 Stunden Anreise und nichts bereut:

Endlich da, Samstag 9.25 Uhr landeten wir in Grand Junction und wurden herzlich von unseren Hosts empfangen.
Alle Familien waren 12 Stunden eher schon da und kamen dann nochmal wieder. Was war passiert?

In Chicago mussten wir zunaechst durch die Border protection, dann durch die Custom protection,
natuerlich mit den ueblichen Wartezeiten, man muss wissen, dass wir ja unsere Koffer zunaechst in Empfang nehmen mussten.
Tja, und dann brauchten wir extra Boarding Cards, denn United wollte das so, und der junge Mann am Schalter konnte halt nur freundlich sein, Boarding Pass und andere Namen ( deutsche Namen-17 mal) war einfach zu viel fuer ihn, dann hiess es, auf dem groessten Flughafen der Welt mit 17 Leuten vom International-Terminal zum Terminal 3 und wir hatten nur noch 20 Minuten. Die Leute guckten auch nicht so komisch, denn es war Friday afternoon und alle rushten irgendwie zu ihren Flugzeiten, da war auch keine Zeit fuer Lucas: Ich will unbedingt amerikanischen Boden kuessen, koennen wir mal kurz rausgehen?
Um 17.05 ( Abflugzeit war 17.05 )angekommen, gefuehlter Puls 220!!!!, hoerten wir dann nach 14 Stunden travelling:
" I am sorry, but the gate is closed" fuer Julia der Tiefpunkt der Reise.
Also weiter zum Customer Service von United und 17 neue Tickets, diesmal nicht nach Denver, sondern nach Minneapolis.
Warum nicht, wir waren da ja auch nocht nicht, und am naechsten Tag dann weiter nach Denver und Grand Junction....????
Richtig, wo schlafen wir? Nachdem ich eine Stunde auf den Supervisor einsprach und an Uniteds Verantwortung
( die sie nicht hatten ) appelierte, entschieden sie sich die verrueckten Germans in ein 4 Sterne Hotel in Minneapolis zu schicken.
Naechsten Morgen um 4.30 aufstehen, um 5 Abfahrt zum Flughafen.
Allen geht es gut und verbringen ihr Wochenende mit ihren Hosts.
G. Gans
P.S. ...habe nur einen Editor zur Verfuegung, sorry

First day with family

So fuehlt sich nun ein WE bei den hosts an, der 14jaehrige Sohn geht Rodeo reiten und ich gehe voller Vorurteile mit. Aber weit gefehlt, Rodeo die Mutter aller amerikanischen Sportarten..wer die Amerikaner nicht versteht, der muss zum Rodeo, die Art wie die Menschen mit dieser zugegebnermassen Nischensportart umgehen, versteht, warum die amerikanische Gesellschaft
solche Zufriedenheit ausstrahlt.
Trotz 2m in die Luft gewirbelte Cowboys und Pferdedreck an meinen Schuhen und Hosen....I love it.
Dem Sohn ist zum Glueck nichts passiert, im Gegenteil, er ist mit einem Selbstbewusstsein nach hause gefahren, dies kann man nicht beschreiben.
Mal sehen wie es den Schuelern erging. Bis bald.
G.Gans
P.S. Kann man Rodeo auch in Grimma reiten???

Day 3 Hallo vom anderen Ende der Welt

Hallo vom anderen Ende der Welt,
Als wir am Samstag endlich in Grand Junction aus dem Flieger gestiegen sind, waren alle froh darueber, dass wir die Odysse der letzten 2 Reisetage ueberstanden hatten. Jeder war sehr aufgeregt und wollte unbedingt seine Gasteltern bzw. Gastgeschwister kennenlernen. Doch vorallem freuten sich alle auf ihr Bett und eine Portion Schlaf. Doch das allseits bekannte Jetlag machte uns einen Strich durch die Rechnung. In Grand Junction war es schliesslich 10 Uhr am morgen sodass unsere Gastfamilien den Tag mit diversen Aktivitaeten verplant hatten. So kam es also, dass wir anstatt Schlaf typisch amerikanische Autos oder die Auswirkungen des “Indian summers” zu Gesicht bekamen. Doch das amerikanische Leben ist so aufregend und anders, so dass niemand auch nur eine Minute verschlafen wollte. Unsere Gastfamilien haben uns sehr herzlich aufegnommen und versuchten uns sofort in den amerikanischen Lebensstil einzufuehren. Einige entdeckten die verschiedenen Fastfoodketten, andere wurden von der Groesse und Vielseitigkeit von Walmart und Co. geschockt. Doch das Wochenende hielt noch andere Ueberraschungen fuer uns bereit: Hip Hop Konzerte, Football games und Barbeques liesen uns die Muedigkeit vergessen. Als das Wochenende dann vorbei war, freute sich jeder auf den ersten Schultag in der Highschool. Nach einem kurzen Treffen am morgen gingen wir mit unseren Austauschpartnern in deren Unterricht und ware ein bisschen geschockt ueber die Art und Weise wie die Amerikaner ihren Schulalltag bestreiten. Interessant war auch die Mittagspause als der Parkplatz ploetzlich komplett leergefegt war und alle Schueler in die umliegenden Fastfoodrestaurants fuhren. Standradgemaess mit lauter Hip Hop Musik und offenem Fenster.
Es ist einfach ein ganz anderer Lebensstil aber wir lieben ihn und freuen uns darueber, dass wir hier sein duerfen.
Georg Schaller

Day 4:Im amerikanischen Unterricht

Einschreiben zu den Kursen

Hallihallo ihr Lieben daheim im regnerischen Deutschland.
Wie jeden Morgen trafen wir uns auch heute wieder um 07.30 Uhr in der Cafeteria in der Central High School in Grand Junction. Wir tauschten uns ueber den vergangenen Tag aus: Einige besuchten den Freizeitpark “Bananas”, fuhren Mountain Bike, kochten, spielten bis tief in die Nacht Billiard, schauten sich die Stadt an, schrieben E- Mails, telefonierten oder gewannen einen tieferen Einblick in den Alltag, in dem sie essen gingen, Tomaten pflueckten oder TV schauten. Danach teilten wir uns in 2er Gruppen ein, um uns dann verschiedene Faecher auszuwaehlen, wo wir sonst nicht die Moeglichkeit haben Einblick zu erhalten. Die amerikanischen Partner haben jeden Tag die selben Stunden. In Mathe stand die Lehrerin kauend mit einem Schokoriegel in der Hand vor der Klasse. In Spanisch konnte man sich waehrend der Testvorbereitung austauschen, das Woerterbuch benutzen sowie den Hefter als Hilfe nehmen. Das war alles andere, als wir es gewohnt sind. Auch hier standen wir Deutschen im Mittelpunkt. “Can we take a picture with you?”, wurde Linda gefragt. Im Fach “Speech” hielten 5 amerikanische Schueler einen Vortrag ueber Sport, Krieg und Musik. Die Vortragsweise entsprach nicht jenem, worauf unsere deutschen Lehrer Wert legen. Die Zuhoerer zogen sich gegensetig an den Haaren, schminkten sich, spielten mit Luftballons und ihren Handys, blieben aber trotzdessen ruhig. Lukas und Johannes kamen sehr erschoepft vom Muskeltraining zurueck. In der High School gibt es einen sehr korpulenten Sportlehrer, von dem man alles andere als koerperliche Aktivitaet erwartet- zur Freude unserer Maedchen. Zum Mittag gab es wie gestern Pommes und Pizza und ausnahmsweise ein bisschen Obst und saure Gurken. Nach weiteren Unterrichtsstunden ging es wieder zurueck nach Hause.
Patricia Pannwitz und Linda Polster

Day 5: What's a bowyer?

Downtown GJ

What is a bowyer?
Wie immer trafen wir uns in der Cafeteria und jeder gab ein kurzes Statement ueber die Geschehnisse des Vortages ab. So erfuhren wir, dass Patricia und Anna ihren Nachmittag mit Shopping in der Mall verbrachten. Andere fuehrte spannende Gespraeche ueber Gott und die Welt. Unsere Lehrer gaben uns einen Ausblick auf kommenden Freitag, an dem wir an College-Vorbereitungstreffen teilnehmen werden, die wohl in Wiederspruch mit bisher erlebten Stunden in Erinnerung bleiben werden. Zwischen Treffen und Abfahrt verbrachten wir Zeit im Unterricht unserer Austauschschueler und probten fuer unseren Busstop-Tanz unter neugierigen Blicken.
Per Bustransfer ging es dann auf zur Mainstreet. Dort hat Mr. Kessler uns Aufgaben gegeben, die wir bis zum Mittag loesen sollten. Mit Hilfe freundlicher Ladenbesitzer und Passanten war der Zettel bis halb 1 ausgefuellt und wir hatten uns unser Mittagessen redlich verdient. Die grosse Auswahl an amerikanischen Spezialitaeten fuehrte zur Aussagen, wie dieser von Herrn Gans: “This meal was the best I’ve ever had!”. Neben der spannenden Suchaktion nach den passenden Antworten, nutzten wir auch die Gelegenheit zum Kauf von Souvenirs und Postkarten. Anfaengliches Frieren wich schnell Sommer, Sonne und Sonnenbrand.
Jedoch gab es auch sprachliche Missverstaendnisse wie bei Patricia: “pain in the but” wurde schnell zu “Schmerzen im Po” statt einer Nervensaege.
Achso, ehe wir es vergessen, selbst die Amerikaner konnten mit dem Wort “bowyer” nichts anfangen.
P.S.: Es ist ein Bogenschuetze!

Marie Schulze und Janis Pracht

Day 6: Sind wir schon da?

Sind wir schon da?

7:30, Cafeteria, wie jeden Morgen. Aber heute hatten wir keine Schule, sondern es ging richtig weit weg - Wandern. Nach einer Stunde Auto-bzw. Busfahrt durch die vom "Indian Summer" gepraegte Berglanschaft und gefuehlten 10.000 geschossenen Landschafts-Fotos sind wir dann (natuerlich voller Enthusiasmus) im Grand Mesa National Forest angekommen und gleich losgelaufen. Die Wander-Experten unter uns legten gleich ein beachtliches Tempo vor und so waren mehrere Pausen unvermeidbar. Auch die Wahnsinns-Aussicht entschaedigte uns fuer die schmerzenden Fuesse und den steinigen Wanderweg. Unsere Lunchbreak haben wir dann auf dem hoechsten Steinhaufen bei einem fantastischen Ausblick genossen und uns gleich bei Sandwiches und Oreo's einen wunderbaren Sonnenbrand geholt.
Nach einer halben Stunde ging es weiter ins Nirgendwo, denn unser Guide stellte nach einer weiteren halben Stunde fest, dass er selbst er nicht mehr wusste, wo der Weg langfuehrte. Okay, was nun? Weiter ins Ungewisse marschieren oder vernuenftig sein und umdrehen? Wie es bei Lehrern halt so ist, siegte die Vernunft und wir stiefelten den ganzen Weg zurueck zum Parkplatz. Zwei Stunden, 15 Kilometer in den Beinen, ein paar Verletzungen und Fragen wie: "Bin ich schon braun?" (Patricia) spaeter sind wir dann endlich erschoepft aber gluecklich wieder am Bus angekommen.
Mal sehen, was der Nachmittag bringt ...

Gerd Ploner und Marie Rabe

Day 7,8,9, 10

Auch das zweite Wochenende in den USA wurde mehr als erfolgreich absolviert. Einige von uns besuchten das Oktoberfest in Grand Junction Downtown (Lucas hat als Deutscher sogar 50 % Rabatt bekommen), andere besuchten die College Fair in Aspen und viele von uns erlebten ihre bisher besten Tage bei zahlreichen Feiern der amerikanischen Gastgeschwister. Auch Walmart blieb von uns Deutschen nicht verschont. Einige verglichen ihn sogar mit dem Wunschraum aus Harry Potter.
Heute ging die Reise weiter nach Ouray. Dort besichtigten wir zwei atemberaubende Wasserfaelle und "kuehlten" uns anschliessend in den Hot Springs ab. Genau zur rechten Zeit - beim Verlassen des Bades - konnten wir endlich unsere ersten Regentropfen auf diesem Kontinent spueren. Die lange Anfahrt von zwei Stunden hat sich wirklich gelohnt!
Anne und Thuy

Day 11:German night

unsere Praesentation

Well,
we did it. Hat sich also die ganze Vorbereitung gelohnt. Alle Amerikaner waren ueberrascht und wiedereinmal erstaunt, was die Deutschen so alles auf die Beine stellen koennen.
Wir waren zu Gast in der 1st Baptist Church beim Deutsch-Amerikanischen Klub. Wir hatten gut zu essen und alle waren total happy, erste Abschiedsstimmungen mischten sich bereits jetzt schon in unsere Truppe- nur noch 4 Tage- na das kann ja was werden, dieSchueler kriege ich doch nie ins Flugzeug, die wollen doch alle hier bleiben.
Eine schoene Anekdote am Rand: ich traf Herb aus Neu-Koeln, der im Allgaeu aufwuchs und 1956 in die USA auswanderte. Zu dieser Zeit hatte er vor der Kriegsgefahr in Europa Angst und immigrierte nach Amerika. Dieser Mann fuhr 100km um uns zu treffen, ein fuer mich sehr beeindruckendes Erlebnis.
G.Gans

Day 12: Colorado National Monument

Als wir frueh morgens in den Bus stiegen, sah es nach einem regnerischen
Tag aus. Wir begannen unsere Fahrt durch die tief haengende Wolkendecke
auf das National Monument in Grand Junction. Entgegen unserer Erwartungen
entwickelte sich das Wetter waehrend der Fahrt zum Besseren, die Wolken
loesten sich auf und die Sonne erlaubte uns einen wunderbaren Blick auf
das Grand Valley. Nach gefuehlten zehn Fotostops und dem Fotoshooting fuer
die Leipziger Volkszeitung traten wir zu Fuss den Rueckweg ins Tal an.
Nachdem ein Teil der Gruppe einer vermeindlichen Abkuerzung folgte und im
Nichts landete, kamen wir alle wohlbehalten am Bus an. Nach einem
erfrischenden Milchshake bei Sonic liess die Gruppe den Tag im
Freizeitpark "Bananas" ausklingen.

Lucas und Dominic

Day 13: Last Day before we leave

"Am liebsten wuerde ich mir so einen Berg in den Koffer stecken und zu Hause in mein Zimmer stellen, sodass ich auch ein bisschen Amerika geniessen kann."

"Arches wird der Hoehepunkt der Reise!", meinte Herr Gans schon vor einigen Tagen. So machten wir uns heute mit einer zweistuendigen Bus- bzw. Autofahrt auf in den benachtbarten US-Staat Utah, wo uns weitere wunderbare Natur erwartete. Salz, Regen und dessen Saeure formte die jahrhundert alten Arches von unten. Auch bei diesem Ausflug wurden wieder so viele wie moegliche Fotos gemacht, um die ueberwaeltigenden Eindruecke vom Delicate Arch, dem Turrent- und South Window sowie dem Doubble Arch fest zu halten. Die Aussicht von den verschiedenen Arches war abermals grossartig. Ueberall sahen wir riesige Berge und andere Stein- bzw. Naturphaenomene, die einen grossen Teil der unglaublichen Weite des Landes hier bilden. Unterwegs trafen wir saechsische Lehrer, die sich auf Weiterbildung durch die USA befinden. "Was fuer ein tolles Gefuehl ein Stueck Heimat zu hoeren!", schwaermte Anna. Die Welt ist eben doch ein Dorf... Mit Sonnenbrand aber gluecklich kehrten wir zurueck nach Grand Junction. Herr Gans hatte nicht zu viel versprochen.
Dennoch praegte nicht nur Arches unseren USA- Aufenthalt.
Von den Hot Springs in Ouray und Glenwood hatten wir einen atemberaubenden Ausblcik. Draussen war es kalt und wir kuschelten in 40 Grad Celsius warmen Wasser. einige genossen es nachts mit dem Cabrio aufs National Monument zu fahren und Grand Junction mit den vielen Lichtern zu betrachten. Andere freuen sich auf das morgige Footballgame unserer Schule gegen Junction.
Im Allgemeinen sind wir von dem Leben hier sehr beeindruckt, es ist wie im Film. So fuhr auch Janis nachts durch die Gegend in den Red Lands. Dabei wurde ihr die Groesse Grand Junctions bewusst. "Es war wie in einem Film, 4 Jugendliche fahren mit dem Cabrio und haben Spass, dabei erzaehlen sie sich Horrorgeschichten, und links neben ihnen der Abhang."
Vor allen Dingen beeindurcken uns aber die Menschen mit ihrer grossen Freundlichkeit, Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit. Sie reden unglaublich offen mit jedem, egal ob sie sie kennen oder nicht. Aber auch ihre lebensfrohe Art verbluefft uns immer wieder. "Sie kaufen sich einfach ein Boot, anstatt es sich aus zu leihen, wie wir es machen, um jederzeit damit fahren zu koennen. Dies war fuer Gerd besonders faszinierend. Es ist "awesome", Einblick in den Alltag zu Hause und in der Schule zu haben. Alles ist anders als in Deutschland. Die Unterrichtsstunden sind laenger, die Mittagspause ist frueher und ueberhaupt ist das Unterrichtsklima viel lockerer. Jeder kommt und geht wann er will.
Deshalb werden wir mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge nach Hause zurueckkehren. Auf der einen Seite freuen wir uns natuerlich unsere Familie und Freunde wieder zu sehen, auf der anderen Seite, muessen wir unsere neuen lieb gewonnenen Bekanntschaften zuruecklassen. Wir haben hier mehr Leute kennengelernt als in einem Jahr in Deutschland.
Ausserdem gibt es auch nur hier Wohnmobile mit einem Auto hinten daran, und es gibt nur hier Autos ohne Motorhauben.
So moechten wir uns an dieser Stelle bei unseren Eltern, Lehrern, insbesondere Hernn Gans, Frau Heise und Herrn Kessler, und unseren Gastfamilien mit unseren Austauschpartnern bedanken, dass sie uns diese wunderschoene Reise ins "Land der unbegrenzten Moeglichkeiten" eroeffnet haben.

Linda Polster