Geschichte

Schüler und Lehrer als Denkmalpfleger

Gegründet wurde das Pegasus Projekt von Mitgliedern des Europäischen Parlaments mit dem Namen "Fondation Pegasé" . An dieser Kulturstiftung sind zahlreiche EU-Länder beteiligt. Ziel des Projekts ist es, möglichst viele Schulen dafür zu begeistern ein Denkmal zu adoptieren. Die Schüler sollen lernen, Verantwortung für kulturelles Erbe zu übernehmen.
In Sachsen wurde das Projekt am 3. April 1995 vom Kultusminister Dr. Matthias Rößler ins Leben gerufen. Im selben Jahr hat das Johann-Gottfried Seume Gymnasium das Schloss Döben adoptiert und 2007 kam für das inzwischen fusionierte Gymnasium St.Augustin das „Alte Seminar“ in Grimma dazu.

Steve Streubel, 2.10.2009

Das Pegasus Projekt am St. Augustin

Im Jahr 1995 begannen die Schüler und Lehrer des Johann-Gottfried-Seume Gymnasiums ihre Zusammenarbeit mit dem „Freundeskreis Dorf und Schloss Döben e.V.“ .Schüler der 5. Klasse begannen mit der Freilegung historischer Pflaster und waren auf der Suche nach historischen Funden. In den nächsten Jahren kamen Schüler der 11. Klasse des Geschichtsleistungskurses nach Döben, um die Gedenkstätte wieder aufzuarbeiten und neu aufzubauen. Jahr für Jahr wurde immer mehr Schutt, der bei der Sprengung von 1971 entstanden ist, von den Grundrissen frei gelegt. Langsam wurde der Grundriss des alten Schlosses wieder sichtbar. Im ersten Jahr wurden die Grundmauern der Schlossküche freigelegt. Dabei wurden weitere viele Einzelstücke wie zum Beispiel Scherben, Kacheln und Gefäße gefunden. Doch nicht nur die Historie lockte die Schüler nach Döben, sondern auch die besondere Atmosphäre dieser Art von Geschichtsunterricht. So wird Geschichte lebendig.

Daniel Friedemann, 2.Oktober 2009

Das „Alte Seminar“ zu Grimma

Die 1838 von August Köhler gegründete Lehrerbildungsstätte repräsentierte ein sachsenweit anerkanntes Seminar, in dem bis 1921 insgesamt 2.583 Lehrer ausgebildet wurden.
Vor der Einweihung im 19. Jahrhundert unterstand es dem Grundstück des Grimmaer Schlosses, bis Dr. David Döring im Jahr 1618 zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges das „Döringsche Freihaus“ erbaute, das keiner Steuerzahlungen verpflichtet war.
In der späteren Zeit fungierte das Gebäude als Kattunfabrik und Bleicherei, sowie als provisorische Penne, während des Neubaus der Grimmaer Fürstenschule.
Im späteren Verlauf des 19. Jahrhunderts verlor das Gebäude durch den parallelen Bau eines neuen Seminars am Schwanenteich an Bedeutung, sodass es folglich als „Parallelseminar“ diente, bis es 1912 geschlossen und nach Bischofswerda verlegt wurde.
Chris Rückert & Tom Florenz, 2.10.09

Vorhaben des Faches Geschichte im Schuljahr 2010/11

Sekundarstufe 1
Klasse 5 :
Exkursionen im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichts
Thema : Gymnasium St. Augustin - Schule eine Quelle der Geschichte(Lernbereich 2)

Klasse 6 :
Exkursion im Rahmen des fächerverbindenden Unterrichts

Klasse 7 :
fakultatives Angebot

Klasse 8 :
Projekt zur Völkerschlacht möglich(2 Unterrichtsstunden Lernbereich 1)im Rahmen der Exkursionstage der Klassen

Klasse 9 :
Exkursion zu einer Gedenkstätte für die Opfer des
Nationalsozialismus
gesellschaftswissenschaftliches Profil: Exkursion zur Gedenkstätte Mittelbau-Dora ( 3 Tage)

Klasse 10:
Exkursion- Zeitgeschichtliches Forum Leipzig,Museum in der " Runden Ecke" (Lernbereich 2)

Sekundarstufe 2
Exkursionen/ Projekte
Leistungskurs 11 Geschichte:
Chemnitz Industriemuseum 2. Kurshalbjahr

Leistungskurs 12 Geschichte:
Torgau Dokumentations-und Informations-
zentrum (Spuren des Unrechts)
Erinnerungs-und Begegnungsstätte im
ehemaligen Geschlossen Jugendwerkhof


Facharbeiten

Auch in diesem Schuljahr schreiben die Schüler der 10.Klassen Facharbeiten.In den letzten Jahren entstanden zahlreiche Arbeiten zu geschichtlichen Themen.
In den Seminaren zum Stiftungsfest werden einige sehr gute Arbeiten vorgestellt.
Also neue Ideen sind gefragt!
Kreation